Wie erkennt man Kosmetika, die nicht an Tieren getestet wurden? Das „Cruelty-free“-Siegel
Es reicht nicht aus, wenn auf der Verpackung ein Häschen abgebildet ist – ethisches Einkaufen erfordert mehr als nur ein hübsches Design. Wenn du dich fragst, wie du Kosmetika erkennst, die nicht an Tieren getestet wurden, bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag findest du konkrete Tipps, wie du dich nicht von Greenwashing täuschen lässt, wo du nach Zertifikaten suchen musst und worauf du achten solltest, um tatsächlich Marken zu unterstützen, die im Einklang mit dem Cruelty-Free-Prinzip handeln.
Wie erkennt man Kosmetika, die nicht an Tieren getestet wurden? Wie lässt man sich nicht von einem leeren „Hasen“-Symbol täuschen?
Nicht alles, was Ohren hat und freundlich aussieht, wirkt sich tatsächlich zum Wohle der Tiere aus. Marketing kann wirklich irreführend sein, besonders wenn es um Kosmetik geht. Auf vielen Verpackungen findest du ein mehr oder weniger stilisiertes Häschen mit der Aufschrift „nicht an Tieren getestet“ – das Problem ist, dass dahinter oft kein offizielles Zertifikat steht. Eine Marke kann ihr eigenes Logo entwerfen, das nichts mit internationalen Organisationen wie PETA oder Cruelty Free International zu tun hat. Wenn du also wirklich tierversuchsfreie Kosmetik unterstützen willst, achte nicht nur auf die Grafik, sondern auch darauf, ob das jeweilige Symbol überprüfbar ist – z. B. über die Website der jeweiligen Organisation. Das Zeichen „nicht an Tieren getestet“ sollte durch mehr als nur eine hübsche Schriftart und eine pastellfarbene Etikette untermauert sein. Deine Wachsamkeit ist eine echte Unterstützung für Tiere – und für eine zunehmend bewusste Beauty-Branche.
Genauso lohnt es sich, auf Öko-Labels auf Produkten des täglichen Bedarfs zu achten. Bei SlowPack findest du unter anderem biologisch abbaubare Verpackungen aus Zuckerrohr und PLA, die – im Gegensatz zu „Pseudo-Öko-Kunststoff“ – zertifiziert sind und sich tatsächlich umweltfreundlich zersetzen.

Ein Teller aus Zuckerrohr – sieht aus wie ein Plastikteller, hinterlässt aber im Gegensatz zu einem solchen Produkt keine Spuren in der Umwelt.
Wird das Kosmetikprodukt in China verkauft? Überprüfe das, bevor du es kaufst!
Wo ein Produkt hergestellt wurde, sagt noch nicht alles aus. Es kommt auch darauf an, wo es verkauft wird – und genau hier irren sich viele Menschen. In der Europäischen Union gilt seit 2013 ein Verbot von Tierversuchen für Kosmetika, was ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Wenn dieselbe Marke jedoch auf dem chinesischen Festland verkauft wird, kann sie nach lokalem Recht zur Durchführung von Tests verpflichtet sein. In der Praxis bedeutet dies, dass sogar ein Kosmetikprodukt aus Berlin oder Paris an Tieren getestet worden sein kann – nur weil es auch auf den asiatischen Markt gelangt. Bevor du also etwas in den Warenkorb legst, lohnt es sich, ein paar Minuten zu investieren und zu prüfen, ob die Marke in Ländern verkauft, in denen Tierversuche noch legal sind. Das ist eine der am meisten verschwiegenen Tatsachen in der Branche – und doch entscheidend, wenn du dich fragst, welche Kosmetika nicht an Tieren getestet werden. Es ist ein bisschen wie mit einer Plastiktüte mit der Aufschrift „eco“. Sie sieht zwar freundlich aus, bleibt uns aber nach dem Gebrauch noch Hunderte von Jahren erhalten.

Anstatt dessen, worüber wir geschrieben haben – schau auf der SlowPack-Website vorbei und wähle eine faltbare Papiertüte aus Recyclingmaterial. Auch diese Entscheidung macht einen Unterschied.
Das Siegel „nicht an Tieren getestet“ – Leaping Bunny oder PETA? Das ist nicht dasselbe – und das sollte man wissen
In der Welt der Zertifikate hat jedoch nicht alles den gleichen Wert.
Leaping Bunny ist der sogenannte Goldstandard, da er nicht nur die Marke selbst, sondern auch deren Lieferanten und die Lieferkette umfasst. Das bedeutet, dass Wirkstoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe – alles – dem Prinzip „cruelty-free“ entsprechen muss. Und es geht nicht nur um eine Erklärung – hier kommen jährliche Audits und eine entsprechende Dokumentation ins Spiel.
Das PETA-Zertifikat ist ebenfalls von Bedeutung, kontrolliert jedoch nicht die Rohstofflieferanten und ist daher weniger streng. Wenn du ganz sicher sein willst, setze auf Produkte mit dem offiziellen Leaping Bunny auf der Verpackung – dieses Siegel „nicht an Tieren getestet“ gibt dir das größte Gefühl der Sicherheit. Es sind eben die Details, die den Unterschied ausmachen.
Vegan ≠ cruelty-free – und umgekehrt
Das ist einer der häufigsten Mythen: dass etwas, das vegan ist, automatisch ethisch und nicht an Tieren getestet ist. Leider funktioniert das so nicht. Ein Kosmetikprodukt kann frei von Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs sein und dennoch in der Forschungsphase der Wirkstoffe an Kaninchen oder Mäusen getestet worden sein. Oder umgekehrt – sie kann cruelty-free sein, aber beispielsweise Bienenwachs, Lanolin oder Honig enthalten und somit immer noch nicht vegan sein. Wenn dir ein ganzheitlicher Ansatz wichtig ist, lohnt es sich, nach Produkten mit doppelter Zertifizierung zu suchen – cruelty-free und vegan. So kannst du sicher sein, dass du natürliche Kosmetik wählst, die nicht an Tieren getestet wurde und zudem den Prinzipien eines veganen Lebensstils entspricht. Ist das schwierig? Nicht unbedingt – man muss nur wissen, worauf man achten muss.
„An Menschen getestet”? Das bedeutet nicht, dass keine Tiere gelitten haben
Dieser Hinweis klingt wirklich vielversprechend – und viele Menschen betrachten ihn als Garantie für Ethik. Aber man sollte wissen, dass eine an Menschen getestete Formel nicht ausschließt, dass die Inhaltsstoffe früher einmal an Tieren getestet wurden. Es gibt immer noch Fälle, in denen Wirkstoffe vor vielen Jahren geprüft wurden – noch bevor es entsprechende Vorschriften gab. Und auch wenn der Hersteller sich auf In-vitro-Tests oder Computersimulationen berufen kann, bedeutet das nicht immer, dass das gesamte Produkt ohne Tierleid hergestellt wurde. Wenn du sichergehen willst, greif am besten zu einem Produkt mit transparenter Herkunft und offizieller Bestätigung. Genau deshalb geben so viele Menschen in die Suchmaschine ein: Wie erkennt man Kosmetika, die nicht an Tieren getestet wurden – und das zu Recht, denn Intuition reicht hier nicht aus.
Möchten Sie ethisch einkaufen? Hier sind 5 einfache Schritte, mit denen Sie beginnen sollten
Ethisches Einkaufen muss nicht schwierig sein. Es reichen ein paar bewährte Schritte.
- Erstens: Achte auf die Zertifikate von Leaping Bunny und PETA (am besten auf beide gleichzeitig).
- Zweitens: Prüfe, ob die Marke in China verkauft.
- Drittens: Lies die Etiketten aufmerksam durch und lass dich nicht von leeren Versprechungen täuschen.
- Viertens – unterscheide zwischen vegan und cruelty-free.
- Und schließlich – nutze offizielle Datenbanken, in denen du vollständige Listen zertifizierter Marken und Produkte findest. Wenn du bewusst einkaufst, unterstützt jede deiner Entscheidungen konkret den Wandel in der Kosmetikindustrie.
Und da du nun weißt, welche Zeichen echt sind und was sich hinter den Etiketten verbirgt, fällt es dir leichter, denen zu vertrauen, die tatsächlich ethisch handeln.
Cruelty-free-Zertifikate – Vergleich von Glaubwürdigkeit und Kriterien
| Zertifikat | Organisation | Kontrollumfang | Audit und Lieferanten | Glaubwürdigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Leaping Bunny | Cruelty Free International | Gesamte Marke, Lieferkette, Inhaltsstoffe | Ja – jährliche Audits, obligatorische Erklärungen der Lieferanten | Höchste |
| PETA Cruelty-Free | PETA | Die Marke erklärt, keine Tierversuche durchzuführen | Keine Audits; keine Lieferantenkontrollen | Mittel |
| Vegan Society | The Vegan Society | Zutaten – schließt tierische Herkunft aus | Keine Audits zur Tierversuchsfreiheit | Mittelmäßig (nur veganer Aspekt) |
| Markeneigene Zertifikate | Selbst erstellt | Keine offizielle Überprüfung | Keine Audits; keine unabhängige Kontrolle | Niedrig |
Vermeide unethische Kosmetika und mehr! Sorge für die Sicherheit von Tieren (und Menschen) mit einer Alternative zu Plastik zusammen mit SlowPack!
Ethische Entscheidungen beschränken sich nicht auf Kosmetika – sie wirken sich konkret auf jeden Bereich des täglichen Lebens aus. Genauso wie du bewusste, sichere Kosmetika kaufen kannst, die nicht an Tieren getestet wurden, kannst du auch Produkte wählen, die der Umwelt nicht schaden und Tiere nicht dem Kontakt mit giftigen Abfällen aussetzen. Im SlowPack-Shop findest du eine große Auswahl an biologisch abbaubaren, ökologischen Alternativen zu Plastik, die jeden Tag nützlich sind – in der Küche, auf Reisen, bei Treffen mit Freunden oder bei der Arbeit. Verpackungen aus Zuckerrohr, Besteck aus PLA, Papiertüten oder essbares Einweggeschirr – all das (und vieles mehr!) kannst du wählen, ohne befürchten zu müssen, dass du dem Planeten schadest. Wichtig ist, dass dies keine Produkte sind, die nur für Öko-Freaks gedacht sind – es ist einfach eine vernünftige Alternative für alle, die nicht gleichgültig sein wollen. Genauso wie du nicht willst, dass deine Kosmetikprodukte etwas mit Tierleid zu tun haben, kannst du auch dafür sorgen, dass deine Einkäufe nicht auf Plastikbergen landen, die eine Gefahr für Tiere und Menschen darstellen. Mit SlowPack ist das nicht nur möglich – es ist wirklich einfach.
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